Steve Vai: Modern Primitive Tour

Was erwartet man von einem Konzert, dessen Hauptakteur als «Stunt-Gitarrist» angekündigt wird? Was bedeutet dies, wenn der Künstler eine Retrospektive seiner letzten 36 Jahre Musikschaffens in ein Konzert verpackt?

Steve Vai in der Kulturfabrik Kofmehl. Foto: Roland Kämpfer

Steve Vai in der Kulturfabrik Kofmehl. Foto: Roland Kämpfer

Berichterstattung: Alexandra Bürki / Felix Weber

Steve Vai ist der Gitarrengott von Generationen von Musikern. Einer, der definitiv klar gemacht hat, dass mit einer Stromgitarre endlos experimentiert, verfeinert und geforscht werden kann, und soll. Sein Auftritt mit Laseraugen, beleuchtetem Gitarrenhals und Lichteffekt lässt erahnen, dass die Sicherheit der Erde zugunsten von sphärischen Eindrücken und Visionen eingetauscht wird.

Steve legt mit «Bad Horsie» los und holt das euphorische Publikum direkt ab.

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Mit dem sechsten Song beginnt «Passion and Warfare». Vai spielt die Platte komplett durch und begeistert mit seiner Bühnenpräsenz und Spielfreude. Mit teilweise enormer Geschwindigkeit und perfekter Genauigkeit, flitzt Vai über das Griffbrett und zaubert harte wie auch weiche Solis herbei. Seine Riffs untermalt er mit einem sehr präzisen und versatilen Tremolo. Sein Sustain hallt förmlich durch die Mengen, und bei all dem kommt nicht einmal sein Begleitgitarrist Dave Weiner zu kurz.

«For the Love of God» erfreut so manchen Zuschauer und markiert die Mitte des Gigs und der Platte. Auf hoher Ebene wird das Publikum im Bann gehalten. Damit Langeweile ein Fremdwort bleibt, spielt Vai mit der Anordnung der instrumentellen Stücke. Die Videoprojektionen, die es ermöglichen mit Brian May, Joe Satriani, Frank Zappa und Jimmy Page zusammen auf der Bühne zu stehen, sind vereinzelt etwas chaotisch. Jedoch nur für die Betrachter, die ganz genau wissen möchten, welcher Gitarrist gerade was spielt. Lässt man diesen Anspruch fallen, ist es eine visuelle Bereicherung und eine eindrückliche Dokumentation.

Nach 150 Minuten geht ein Abend zu Ende, den man mit Sicherheit so schnell nicht vergisst. Mit einer wundervollen Bühnenshow und genialer Musik, einem magischen Steve Vai und überzeugendem Line-Up, kann die Show «Modern Primitive» ebenso wie das 25-Jahr-Jubiläum der Platte «Passion and Warfare», als wahres Meisterwerk bezeichnet werden.

Line-Up:

Steve Vai (lead guitar), Dave Weiner (guitar), Philip Bynoe (bass), Jeremy Colson (drums)

Konzertbilder

Alle Fotos von Roland Kämpfer (weitere Konzertbilder unter www.orlandipix.ch)
Berichterstattung: Alexandra Bürki / Felix Weber für BluesReissue.ch